Das Regionalmanagement informiert: Baugebiet der Zukunft entsteht in Sandharlanden
In Sandharlanden Nord plant die Stadt Abensberg ein neues Wohngebiet auszuweisen. Den aktuellen Stand des Bebauungsplans stellte der planende Architekt Dieter Drexl am Montagabend, 12. Juli 2010, im Gasthaus vor Ort vor. Als besonderes Merkmal sieht Bebauungsplan eine optimale Ausnutzung der Sonneneinstrahlung vor – und zwar garantiert für alle Gebäude.
Die Projektgruppe des Regionalmanagements im Landkreis Kelheim begleitet die Neuausweisung des Baugebiets der Stadt Abensberg in Sandharlanden Nord. Seit Februar 2010 ist von dem Planer und den Projektgruppenmitgliedern viel Arbeit in die Erstellung des Bebauungsplans gesteckt worden. Das Ergebnis lässt sich sehen. Das Herzstück des Bebauungsplans besteht in der bewusst und exakt definierten Festlegung von Baufenstern. Diese stellen den Abstand zwischen den ca. 20 Gebäuden sicher, die im Baugebiet entstehen sollen. Die Kombination aus Baufenstergröße und Höhe der zweigeschossigen Gebäude garantiert den künftigen Nachbarn die optimale Ausnutzung der Sonneneinstrahlung. Wichtig ist hierbei die Selbstverpflichtung des Bauausschusses, keine Abweichungen von den Baufenstern zu genehmigen. Kreisbaumeister Konrad Schwendner, Mitglied der Projektgruppe unterstrich: „Für einen Bauherren ist es immer wichtig, wie das eigene Gebäude aussieht. Aber fast noch wichtiger ist, wie der Nachbar bauen wird.“ Die verschattungsfreie Lage der Häuser von Süden her ist perfekt für Passiv- und Niedrigenergiehäuser geeignet (siehe Grafik), da der energetischen Verwendung von Sonnenenergie buchstäblich nichts mehr im Wege steht. Anton Kiermeier ist als Stadtrat und zweiter Bürgermeister der Stadt Abensberg aktiv in die Arbeit der Projektgruppe eingebunden. Er ist sich sicher, dass Sandharlanden durch diesen Bebauungsplan profitieren wird. „Durch die Festlegung von optimal platzierten Baufenstern kann der künftige Bauherr sein Hauptgebäude durch einen Anbau mehrgenerationenfähig erweitern, ohne dabei die Nachbargrundstücke zu beeinträchtigen“, betont er. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl ist sich des Wettbewerbsvorteils, den dieser Bebauungsplan für den Verkauf der Grundstücke bedeutet, bewusst: „Dies ist ein wichtiger und zukunftsorientierter Schritt für Abensberg“, betonte er.
Auf der Internetseite http://modell-baugebiet.landkreis-kelheim.de bzw. www.abensberg.de in der Rubrik Immobilien – Wohnbau können sich Interessenten über die Fortschritte laufend informieren. Wer darüber hinaus noch Fragen oder Anregungen hat, kann sich auch direkt an das Regionalmanagement wenden (Tel.: 09441-207-392, E-Mail: regionalmanagement@landkreis-kelheim.de).
Bild: Darstellung Verschattungsstudie für das Baugebiet
Für Rückfragen der Redaktionen: Katharine Zepf, Regionalmanagerin ARGE Regionalentwicklung Landkreis Kelheim Tel.: 09441/207 392 / E-Mail: katharine.zepf@landkreis-kelheim.de
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